Zeitraffer-Mini-Studio

Zeitraffer aufzunehmen ist nicht sonderlich schwer, dauert aber eine gewisse Zeit. Das kann mitunter sehr lange sein. Stunden, Tage, Wochen und sogar Monate können vergehen, bis ein Zeitrafferfilm fertig ist. Je nach dem, wie lange das aufzunehmende Ereignis dauert. Bestimmte Ereignisse lassen sich deshalb in der freien Natur nur schwer festhalten. Hier hilft ein Studioaufbau weiter, der viel Platz beanspruchen kann.
Außerdem sind für die Dauer des Ereignisses auch die Kameras blockiert und für andere Aufnahmen nicht einsetzbar. Meine Lösung: ein Ministudio mit Raspberry-Pi-Kamera. 

Zum Einsatz kommt ein sogenannter Einplatinencomputer "Raspberry Pi" (Modell 4B) und eine dafür entwickelte Kamera ("Raspberry HQ-Camera", 12 MP). Die Aufnahmen werden mit Hilfe einfacher Python-Scripte realisiert. Die Scripte steuern auch die über eine Relaiskarte angeschlossenen Videoleuchten.

Über eine Beschreibung zur Einrichtung des "Raspberry Pi", der Kamera und zur Benutzung der GPIO-Leiste des Computers verzichte ich hier. Im Internet finden sich zahlreiche Beispiele für den fotografischen Einsatz des Einplatinencomputers. Eine Suchmaschine hilft da weiter.

Material:

  • Raspberry Pi, Modell 4 B
  • StromPi 3
  • Batterie-HAT
  • LCD-Touch-Screen
  • 1-Kanal-Relaiskarte
  • Taster
  • Lüfter, NPN-Transistor, Widerstand
  • verschiedene Buchsen für Stromversorgung und Leuchtenanschluss
  • Stativschraube
  • Gehäuse (3D-Druck)

Fotos und weitere Infos folgen...