Modifizierte Action-Kamera (GoPro 7 Black)


Eine Action-Kamera hat jeder wohl schon einmal gesehen oder auch von ihr gehört. Wie der Name es vermuten lässt, soll die Kamera aktionsreiche Szenen (z.B. beim Snowboarden, Kiten oder auch beim Tauchen) ermöglichen. Bestimmte Eigenschaften, wie z.B. eine schnelle Framerate oder auch ein wasserdichtes Gehäuse machen diese Kamera dabei zur ersten Wahl.
Die hohe Framerate von bis zu 240 fps ist auch für den Naturfilmer sehr interessant, wenn es z.B. darum geht, anfliegende Insekten in Slow Motion zu filmen. Allerdings ist die in der Kamera verwendete Weitwinkeloptik dafür nicht das Mittel der Wahl. Wenn man auf die Wasserdichtigkeit der Kamera verzichtet, kann sich der Austausch des Objektivs lohnen. Das geht relativ einfach. Und, nicht ganz unwichtig: Die Kamera kann jederzeit wieder zurückgebaut werden.

Hier zwei Bilder meines Umbaus:

Die GoPro verwendet einen 1/2,3-Zoll-Bildsensor. Im Vergleich zum Vollformat (24 x 36 mm) ist die Bilddiagonale der GoPro etwa 5,6 mal kleiner (Crop-Faktor). Daraus ergeben sich bei Nutzung verschiedener Objektive andere Bildwinkel. Mit einem 50-mm-Objektiv an der GoPro erreicht man beispielsweise einen Bildwinkel, wie etwa mit 280 mm Brennweite an einer Vollformatkamera.


Wofür eignet sich die Kombination GoPro und 50-mm-Objektiv aber nun? Ist das Objektiv auf unendlich fokussierbar (kann man am Adapter recht genau anpassen), ist die Kombination grundsätzlich genau so einsetzbar, wie jede normale Kamera. Ihr Stärken spielt sie aber bei Nah- und Makroaufnahmen aus. Der recht enge Bildwinkel ermöglicht einen relativ weiten Aufnahmeabstand zum Objekt. Und so wird die Kamera auch von mir eingesetzt - für Nah- und Makroaufnahmen (in Verbindung mit der Videoschleife und/ oder höheren Frameraten).

Nacktschnecke
Gänseblümchen
Waldameisen an Mäusekadaver
Knollenblätterpilz